Wirtschaftspreis: Das sind die „Bergedorfer Unternehmer des Jahres“

Auch kleinere Firmen können Großes vollbringen: Das beweisen die diesjährigen Preisträger aus Bergedorf eindrucksvoll.

Zu den Gewinnern gehört das Familienunternehmen Fahrrad XXL Marcks, geführt in dritter Generation von Tina Hansmann. Sie räumte bei der Auszeichnung im Bergedorfer Schloss den ersten Preis ab. Fahrrad XXL Marcks besteht seit fast 75 Jahren und ist mit 90 Beschäftigten eine Institution für Radfahrer sowie mit seinem Outdoor-Fahrrad-Testgelände überregional bekannt. Hansmann ist seit 15 Jahren Chefin und hat Mitarbeiterzahl sowie Umsatz in dieser Zeit verdoppelt.

Erfolg mit Technik und Tourismus

Auf den zweiten Platz unter 22 Bewerbern schaffte es Jürgen Tramnitz, der mit seinem Unternehmen Hacotech erfolgreich im Bereich Faserverbundtechnik agiert und mit 20 Mitarbeitern auf die Expansion seiner Geschäfte setzt. Auf den dritten Siegerpodest gelangte Andrea Klerman, die mit ihrer Schwester Claudia das Besucherzentrum der Sternwarte am Gojenberg mit dem „Café Zeit & Raum“ betreibt. Chefin Andrea Klerman, die vor fast neun Jahren übernahm, und die hinzugestoßene zweite Geschäftsführerin Claudia Klerman konnten die jährliche Besucherzahl des Zentrums von 1.000 auf mehr als 30.000 steigern.

Attraktive Preise

Der Preis „Bergedorfer Unternehmer des Jahres“ wird im Zweijahresturnus von der Hamburger Volksbank, dem WSB Wirtschaft & Stadtmarketing Bergedorf, dem Unternehmen Aktivital und der „Bergedorfer Zeitung“ ausgeschrieben. Der erste Preis besteht aus einem 5.000 Euro-Wertpaket „Gesundes Unternehmen“ von Aktivital und einer großen Anzeige in der „Bergedorfer Zeitung“. Der zweite Preis beschert ein „Teambuilding-Event“ für 3.000 Euro sowie eine kleinere Anzeige. Einen Beitrag von 1.000 Euro für eine Betriebsfeier bringt Platz drei.

Engagierte Diskussion

Eine Podiumsdiskussion mit dem prominenten Wissenschaftler und Buchautoren Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Dr. Thomas Brakensiek, Vorstand der Hamburger Volksbank, und dem WSB-Geschäftsführer Marc Wilken rundeten die Preisverleihung ab. Unter dem Titel „Die Stunde der Optimisten“ – so heißt auch das neueste Buch von Straubhaar – ging es um aktuelle Fragestellungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Brakensiek beklagte Populismus und die viel beschworene „German Angst“. Straubhaar plädierte für mehr Optimismus, Wilken für mehr Mut, neue Ideen umzusetzen.