#Social Sunday: Und täglich grüßt das Eichhörnchen

Sie sind in den Wäldern und auf den Wiesen Norddeutschlands zu finden: heimische Tiere wie der Zaunkönig, Rotfuchs oder Feldhase. Was aber tun, wenn die freilebenden Tiere in Not kommen?
Das Eichhörnchen ist wieder gesund und kann ausgewildert werden.

Der junge Feldhase, der vom Auto überfahren und dessen Nachwuchs als Waise zurückgelassen wird. Der Zaunkönig, der beim Fensteranflug zu Schaden kommt, oder die Sumpfohreule, die bei der Suche nach Nahrung im Stacheldraht hängen bleibt. Immer wieder sind freilebende Tiere von Menschen verursachten Gefahren ausgesetzt. Wo aber kann den notleidenden Lebewesen geholfen werden?

In Klein Offenseht-Sparrieshoop bei Elmshorn ist das Wildtier- und Artenschutzzentrum von Katharina und Christian Erdmann die erste Anlaufstelle, wenn es um Wildtierpflege geht. Mit seinem 2,5 Hektar großen Gelände zählt das naturreiche Grundstück zu den größten Auffangstationen Schleswig-Holsteins. Die Hamburger Volksbank unterstützt insbesondere die gemeinnützige Arbeit des Wildtierzentrums.

Nach der Pflege kommt die Auswilderung

Mehr als 2200 notleidende Tiere im Jahr werden in der Wildtierstation aufgenommen. Im Vordergrund steht die Wiederauswilderung nach erfolgreicher Rehabilitation, dabei sollen die Wildtiere so artgerecht und naturnah wie möglich gesundgepflegt werden. „Von verwaisten Rehkitzen über junge Füchse als Osterfeueropfer, an erkrankten und vergifteten Tieren hatten wir schon alles hier“, erklärt Christian Erdmann. Auch exotische Tiere, die nicht artgerecht in Privathaushalten gehalten werden, werden in der Station aufgenommen und medizinisch versorgt wie beispielsweise Stinktiere, Ginsterkatzen aus Afrika, Silberfüchse und Schlangen.

Seit mehr als zehn Jahren betreut Stefanie Beutner von der Hamburger Volksbank das Wildtier- und Artenschutzzentrum. „Familie Erdmann begleite ich seit Beginn ihrer Suche nach einer geeigneten Fläche für die Wildtierpflege“, erinnert sich Stefanie Beutner. „Mit ihrer Station haben sie ein Kleinod für Wildtiere geschaffen, die sonst der Zivilisation zum Opfer gefallen wären. Sie engagieren sich mit viel persönlichem Einsatz und in der Saison oftmals bis zur körperlichen Erschöpfung. Für diese Arbeit hat das Team unseren Respekt“. Die Hamburger Volksbank unterstützt die Arbeit des Wildtier- und Artenschutzzentrums mit einer Spende von 500 Euro.

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