Rekorde brechen

MEHR KUNDEN UND MITGLIEDER – die genossenschaftliche Qualitätsstrategie der Hamburger Volksbank schlug sich auch 2017 im Jahresabschluss nieder. Vor allem das Immobilienfinanzierungs- und Wertpapiergeschäft bereitete dem Vorstand Freude.
Agiler Vorstand: Dr. Thomas Brakensiek, Thorsten Rathje und Dr. Reiner Brüggestrat brachten die Hamburger Volksbank 2017 weiter voran (v. l.).

Zufriedene Kunden ziehen weitere nach sich. Das bewies sich für Dr. Reiner Brüggestrat, Vorstandssprecher der Hamburger Volksbank, 2017 erneut zum Beispiel auch im Darlehensbereich: „Unser Kreditwachstum hat einen neuen Rekordwert erreicht. Wir freuen uns besonders über die Weiterempfehlungen durch unsere Kunden im Immobilienfinanzierungsgeschäft. Wir haben unsere Qualitätsstrategie erfolgreich erweitert.“ Der Lohn der Anstrengungen: Der Kreditzuwachs betrug 2017 12,5 Prozent. Damit stieg die Summe aller vergebenen Kredite der Hamburger Volksbank auf 1,76 Milliarden Euro.

 

SEHR GUTES KREDITERGEBNIS
Der Kreditzuwachs wurde wie im Vorjahr zu 80 Prozent vom Firmenkundengeschäft und zu 20 Prozent von der privaten Baufinanzierung getragen. Den Schwerpunkt bildete in beiden Bereichen das langfristige Immobilienfinanzierungsgeschäft. „Mit dem guten Kreditergebnis hat die Hamburger Volksbank ihre dienende Rolle für die Realwirtschaft mit großem Erfolg erfüllt“, sagt Dr. Brüggestrat. Das Institut stellte sich zudem zwischenzeitlich im Immobilienfinanzierungsgeschäft breiter auf. Die Hamburger Volksbank Immobilien GmbH kooperiert nun mit den großen Hamburger Maklergesellschaften Stöben-Wittlinger und Wentzel Dr. „Die Wohneigentumsquote in Deutschland liegt erst bei 52 Prozent. Als Vorteil bieten wir von der Grundstücksfinanzierung für einen Bauträger über den Vertrieb von Eigentumswohnungen bis zur Darlehensvergabe an den Privatkäufer alle Leistungen aus einer Hand. Für diese qualitative Vernetzung erhalten wir wachsenden Zuspruch.“ Auf eines legt Dr. Brüggestrat dabei im Kreditgeschäft besonders großen Wert: „Wir haben trotz des außerordentlichen Wachstums unsere Kreditstandards keinesfalls gelockert. Das Kreditwachstum wird traditionell durch lokale Einlagen abgedeckt.“

 

NEUE VOLKSWIRTSCHAFTLICHE FUNKTION
Insgesamt kann die Hamburger Volksbank auf ein gutes Jahr 2017 zurückblicken. Die Bilanzsumme stieg um etwa 6,3 Prozent auf rund 3,28 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss erhöhte sich trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds auf 49,2 Millionen Euro und ist damit der höchste seit 2012. Dass das Betriebsergebnis 2017 mit 16,1 Millionen Euro nahezu gleichauf mit dem des Vorjahres lag, war den niedrigen Zinsen geschuldet. „Das Betriebsergebnis ist zinsinduziert und offenbart die Asymmetrie zwischen außerordentlichen Wachstumsraten und der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.“ Mit ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag nimmt die Hamburger Volksbank ihre neue volkswirtschaftliche Funktion in Kauf: Sie federt den negativen Einlagenzins der Europäischen Zentralbank gegenüber ihren Kunden ab. „Dies schlägt mit jährlich mindestens 4,25 Millionen Euro zu Buche“, sagt Dr. Brüggestrat.

 

INTENSIVE BERATUNG TRÄGT FRÜCHTE
Nicht nur im Immobilienbereich, sondern auch im Wertpapiergeschäft führte eine Qualitätsoffensive zu Zuwächsen. „In der Niedrigzinsphase haben wir unsere Beratungsleistungen mit einer verantwortlichen Anlageberatung nochmals intensiviert. Wenn der Zinseszinseffekt nicht mehr funktioniert, muss in zukunftsfähige Anlageformen umgeschichtet werden, um einen nachhaltigen Vermögensaufbau zu erzielen.“ Und die Hartnäckigkeit, bei den Sparern einen Mentalitätswechsel auszulösen, hat sich mit großem Erfolg ausgezahlt. So stiegen die Wertpapierdepot- Bestände um 72,5 Millionen Euro auf knapp 852 Millionen Euro.

Der genossenschaftliche Erfolgskurs drückte sich 2017 auch in einer stabilen Kunden- und Mitgliederstruktur aus. So konnte die Bank im vergangenen Jahr 6900 neue Kunden begrü.en. Auch die Zahl der Mitglieder stieg an – um 1,1 Prozent auf 58 637 Anteilszeichner. Damit hat sich das Geschäftsmodell bestätigt: „Mehr als die Hälfte unserer Kunden hat sich aktiv für eine Mitgliedschaft entschieden. Der Netzwerkeffekt unserer genossenschaftlichen Qualitätsstrategie ist intensiv und führt zu steigendem Markterfolg.“

 

KUNDENNÄHE MIT SMART DATA
Nachdem die Konzeptphase des Strategieprojekts „Smartes Volksbanking in Hamburg 2020+“ abgeschlossen ist, arbeitet das Institut nun an der Digitalisierung der Wertschöpfungskette. „Die Kunden sollen entscheiden können, ob sie digital oder vor Ort auf unsere Leistungen zugreifen“, sagt Dr. Brüggestrat. Das Motto „Man kennt sich“ wird durch Smart Data erweitert.

Der weltgrößte Röntgenlaser schuf eine leuchtende Verbindung zwischen der Elbphilharmonie der Musik und der „Elbphilharmonie der Wissenschaft“.

 

GELUNGENER START
Der traditionelle Neujahrsempfang der Hamburger Volksbank fand 2018 in der „Elbphilharmonie der Wissenschaft“ statt: bei DESY, einem der weltweit führenden Beschleunigungszentren, das jährlich 3000 Gastforscher nutzen.

Neujahrsempfang: Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank begrüßte die Teilnehmer bei DESY.

Im DESY-Hörsaal begrüßte Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat die Gäste, unter ihnen die Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Dr. Brüggestrat wies in seiner Ansprache auf Gemeinsamkeiten zwischen der Hamburger Volksbank und DESY hin, so etwa die Innovationskraft.

 

 

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