Digitales Konzert: Nils Wülker (M.), Edward Maclean (l.) und Arne Jansen spielen auf einer virtuellen Bühne.

Im Hafen grooven

DAS JAZZT! Anfang Juni stieg wieder in spektakulärer Hafenkulisse zwischen Kränen und Containerschiffen das Elbjazz-Festival. Bekannte Jazzgrößen und talentierte Newcomer groovten – vor Ort und virtuell und trotz schwerer Gewitter vor begeistertem Publikum.
Digitales Konzert: Nils Wülker (M.), Edward Maclean (l.) und Arne Jansen spielen auf einer virtuellen Bühne. Mehr dazu hier.

 

Musikalische Vielfalt trifft auf maritimes Flair – bereits seit 2010. Mittlerweile gehört das Elbjazz-Festival im Hamburger Hafen zu den größten Jazzfestivals Europas. Von Anfang an dabei: die Hamburger Volksbank als Förderer. Für die Genossenschaftsbank gehört kulturelle Förderung zum Selbstverständnis. Ihr Engagement für Elbjazz setzt sie für mindestens zwei weitere Jahre fort.

Werftgelände von Blohm + Voss: Kulisse für die ganze Bandbreite des Jazz.

Am 1. und 2. Juni stieg die Sause: Auf acht Bühnen wurde in der Hafencity und dem Werftgelände von Blohm + Voss ordentlich gejazzt und gefeiert. Veranstaltungsorte waren die Elbphilharmonie, die „HfMT Young Talents“-Bühne auf deren Vorplatz, die Hauptkirche St. Katharinen, die „MS Stubitz“ im Baakenhafen sowie drei Bühnen bei Blohm + Voss. Per Barkasse oder mit Shuttlebussen konnten Besucher von der Hafencity auf das Werftgelände pendeln. Wer lieber zu Fuß ging, nahm die Elbunterquerung durch den Alten Elbtunnel. 2018 wurde neben dem Großen Saal der Elbphilharmonie auch der Kleine Saal für Elbjazz geöffnet. Allein im Großen Saal gab es neun Konzerte, drei mehr als im vergangenen Jahr.

 

VIRTUAL-REALITY-PREMIERE
Musikfans durften sich auf rund 60 Konzerte internationaler Künstler und vielversprechender Newcomer freuen. Zu den Highlights 2018 gehörten unter anderem der Saxofonist Kamasi Washington, der Posaunist Nils Landgren, die Sängerin und Songwriterin Nneka, der Pianist Michael Wollny als erster „Artist in Residence“ und der Trompeter Nils Wülker. Mit seiner Band hatte Wülker dieses Jahr etwas ganz Besonderes geplant: Erstmalig gab es ein virtuelles Konzert – eine Weltpremiere. „Wir kennen Nils Wülker bereits seit dem ersten Elbjazz-Festival. Toll, dass wir jetzt gemeinsam mit ihm das Live-Erlebnis des Jazz in eine virtuelle Realität transformieren können“, freut sich Dr. Reiner Brüggestrat, Vorstandssprecher der Hamburger Volksbank. Für Nina Sauer, Mitbegründerin des Festivals, soll diese neue virtuelle Komponente das Live-Erlebnis nicht ersetzen, sondern bietet „eine wunderbare Ergänzung.“ Denn so können Fans in aller Welt Elbjazz erleben.

Alle Infos, alle Tickets und die Elbjazz-App gibt es HIER.

 

ELBJAZZ ANALOG UND DIGITAL
Am Stand der Hamburger Volksbank in der Schiffbauhalle konnten Besucher das virtuelle Konzert von Nils Wülker erleben – mit Virtual-Reality-Brille, Kopfhörer und Handcontroller für den eigenen Avatar, mit dem man sich frei im digitalen Konzertsaal bewegen kann.

Das Konzert ist kostenlos über die NOYS-VR-App verfügbar.