Den Traum leben

BASKETBALL-NACHWUCHSFÖRDERUNG - Wie sieht der Alltag eines normalen 15-Jährigen aus?
Wer wird der neue Dirk Nowitzki? Linus Hoffmann (l.) und Semjon Weilguny von den Piraten Hamburg. Hier mehr erfahren.

 

Schule, Hausaufgaben, Computerspiele, mit Freunden chillen. Bei Linus Hoffmann und Semjon Weilguny ist das anders. Bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche, dazu die Punktspiele am Wochenende. Und Lernen steht auch noch auf dem Plan. „Mit Leistungssport und Schule muss man auf andere Dinge verzichten“, sagt Linus. „Abends mal eine Stunde zocken, das geht dann nicht.“ Beide geben jeden Tag „110 Prozent“ für ihren Traum, eines Tages Profi-Basketballspieler zu werden. „Training bis 22 Uhr ist Standard“, sagt Semjon. Sie spielen bei den Piraten Hamburg, dem Nachwuchsteam der Hamburg Towers, und leben im Sportinternat OSP Hamburg. Der Lohn für ihre Mühen: Beide gehören zur U-16-Nationalmannschaft. Die Schule wollen sie aber auch gut meistern. „Man braucht einen Plan B, falls es mit dem Profisport nicht klappen sollte“, so Linus.

Der Spagat funktioniert. „Wenn sie zu uns kommen, werden die Spieler häufig sogar besser in der Schule. Denn sie lernen schnell, sich zu organisieren“, erklärt Thore Pinkepank, Trainer der beiden Nachwuchstalente.

Seit der Saison 2016/2017 unterstützt die Hamburger Volksbank die Piraten als Trikotsponsor. Zur Nachwuchsförderung gehört auch, dass die Bank gern junge Leistungssportler als Azubis einstellt. So profitieren beide Seiten – und der Plan B ist gesichert.

 

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