Auf Kurs: Die Hamburger Volksbank kann auf ein positives Jahr 2019 zurückblicken (Foto: Oliver Nimz).

Bilanz 2019: Erfolgreich ins neue Jahrzehnt

Bilanzsumme herausragend, Kreditwachstum überdurchschnittlich, großes Plus bei Einlagen und 5.000 neue Kunden: Die Bilanz 2019 der Hamburger Volksbank kann sich sehen lassen.
Auf Kurs: Die Hamburger Volksbank kann auf ein positives Jahr 2019 zurückblicken (Foto: Oliver Nimz).

Das Jahr ist knapp zwei Wochen alt, der Erfolgskurs der Hamburger Volksbank ist klar gesetzt. Auf dem Neujahrsempfang im Opernloft im Alten Fährterminal Altona hat Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat die Bilanz des vergangenen Jahres vorgestellt und damit klargemacht: Mit einer um 11,4 Prozent gestiegenen Bilanzsumme von nunmehr 3,92 Milliarden Euro ist die Hamburger Volksbank auf dem richtigen Weg. „Unser Anspruch geht weit darüber hinaus, nur Teil des dynamischen Wandels zu sein – wir gestalten als aktive Treiber unsere genossenschaftliche Zukunft“, fasst Brüggestrat die Strategie des Hauses zusammen.

8,4 Prozent Kreditzuwachs auf 2.140 Millionen Euro

2019 ist der Hamburger Volksbank wiederholt ein deutlicher Kreditzuwachs gelungen: Um 8,4 Prozent stieg die Gesamtsumme der ausgegebenen Finanzierungen auf nun 2.140 Millionen Euro. Das liegt vor allem am langfristigem Immobilienfinanzierungsgeschäft, das zu 80 Prozent von Firmenkunden und zu 20 Prozent von privaten Bauherren genutzt wird. Im Rahmen der ganzheitlichen Immobilienstrategie gründete die Bank 2019 die Hamburger Volksbank Immobilien- und Projektentwicklung GmbH (IPE). „Damit erhalten wir die Möglichkeit, die Wertschöpfungen aus Immobilien nun verstärkt auch gestaltend zu heben,“ sagt Brüggestrat.

12,6 Prozent Zuwachs beim Einlagenbestand

Die von der Hamburger Volksbank verwalteten Einlagen sind 2019 um 12,6 Prozent gestiegen und belaufen sich jetzt auf 2.907 Millionen Euro, der Wertpapierertrag stieg auf 5,9 Millionen Euro. Besonders beliebt waren bei den Kunden nachhaltige Anlagen: „Nachhaltigkeit zahlt nicht nur auf die zunehmende Werteorientierung des Anlegers ein, sondern hat sich längst zu einem harten Investmentkriterium entwickelt. Mittlerweile machen nachhaltige Fonds rund 30 Prozent unseres Fonds-Absatzvolumens aus“, sagt Brüggestrat, dem das Thema sehr am Herzen liegt. „In Zeiten, in denen der Zinseszins fehlt, wollen wir Kunden dazu bewegen, an ihrem strukturierten und nachhaltigen Vermögensaufbau zu arbeiten. Dazu gehören nachhaltige Fonds- und Wertpapierlösungen. Innerhalb unserer genossenschaftlichen Finanzgruppe und als Hamburger Volksbank unterstützen wir aktiv den Wandel hin zu einer klimaverträglichen, ressourceneffizienten und nachhaltigen Wirtschaft.“

5.000 neue Kunden, Zuwachs auch bei Mitgliedern

Mit ihrem genossenschaftlichen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Konzept konnte die Hamburger Volksbank auch 2019 ihren Kundenstamm erweitern: 5.000 Bürger aus der Metropolregion Hamburg kamen dazu. Die Zahl der Mitglieder stieg um 2,9 Prozent auf nun 61.240 Anteilszeichner. Das komme nicht von ungefähr, sagt Brüggestrat, denn: „Unser Geschäftsmodell bedeutet Vernetzung, Kooperation und Mitgestaltung, wie zum Beispiel unserer genossenschaftlichen Gremien beim neuen Markenauftritt, für den wir einen großen Zuspruch bekommen. Und selbstverständlich beteiligen wir unsere Mitglieder am Erfolg. Wir schütten eine deutlich über dem Kapitalmarktzinsniveau liegende Dividende aus“.

Die weiteren Zahlen:

  • Zinsüberschuss: konstant 55 Millionen Euro
  • Provisionsüberschuss: 24,5 Millionen Euro
  • Betriebsergebnis vor Bewertung: fast konstant auf 19,6 Millionen Euro gehalten (2018: 20,4 Millionen Euro)
  • Gesamtkapitalquote: konstant 12,8 Prozent
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