Sie tanzen aus der Reihe: Die Schülerinnen und Schüler der Bugenhagen Schule Alsterdorf
Stolze Preisträger: Die Schülerinnen und Schüler der Bugenhagen Schule Alsterdorf wurden für ihr Theaterstück "Aus der Reihe getanzt" mit dem BERTINI-Preis 2018 ausgezeichnet (Foto: Hamburger Volksbank)

BERTINI-Preis 2019: Couragierte Projekte gesucht

Der BERTINI-Preis zeichnet Projekte von Hamburger Jugendlichen aus, die sich gegen Unrecht, Ausgrenzung oder Gewalt und für ein gleichberechtigtes Miteinander einsetzen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 22. November.
Sie tanzen aus der Reihe: Die Schülerinnen und Schüler der Bugenhagen Schule Alsterdorf
Stolze Preisträger: Die Schülerinnen und Schüler der Bugenhagen-Schule Alsterdorf wurden für ihr Theaterstück „Aus der Reihe getanzt“ mit dem BERTINI-Preis 2018 ausgezeichnet (Foto: Hamburger Volksbank)

„Lasst euch nicht einschüchtern“ – so lautet das Motto des BERTINI-Preises. Auch in diesem Jahr werden Jugendliche gesucht, die sich für ein solidarisches Zusammenleben in Hamburg engagieren, die gegen die Ausgrenzung von Menschen eintreten oder die Erinnerungsarbeit leisten und die Spuren vergangener Unmenschlichkeit in der Gegenwart sichtbar machen.

Bewerben können sich alle Hamburgerinnen und Hamburger zwischen 14 und 25 Jahren, egal ob Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklassen. Auch Vorschläge für couragierte Jugendliche oder deren Projekte können eingereicht werden. Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier. Die Bewerbungsfrist endet am 22. November 2019.

„Gegen Unmenschlichkeit und Intoleranz“

Die Hamburger Volksbank gehört zu den Förderern der Auszeichnung. „Mit der Unterstützung des BERTINI-Preises unterstützen wir das couragierte Engagement von Jugendlichen für ein zutiefst hanseatisches Handeln: Sich mutig einzusetzen gegen Unmenschlichkeit, Intoleranz, politisch oder religiös motivierte Gewalt und Demokratiefeindlichkeit“, erklärt Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat.

Übrigens: Der Name des Preises geht zurück auf den Roman „Die Bertinis“, in dem der Hamburger Schriftsteller Ralph Giordano das Schicksal seiner Familie während der Verfolgung in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur schildert.